DE
geschrieben am

Additive Fertigung in der Praxis. 3Dokuteam unterstützt mit den 3D-Druckern  X400 Pro und X1000 v2.

Dieses Jahr wird das Auto der eace06, wieder an Events teilnehmen, mit dem Ziel, bei allen Events die Top Five zu erreichen. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen unterstützt auch das 3Dokuteam mit 3D-Druck-Dienstleistungen für Cellcages. Diese Käfige wurden mit den 3D-Druckern  X400 und X1000 von German RepRap mit den Kunststoffen  PLA und ABS hergestellt. ABS wurde hier auf Grund der Temperaturentwicklung im Rennwagen von über 85 Grad Celsius gewählt.

Die Funktion dieser Käfige ist es, die Zellen ortsfest zu positionieren und sie so vor Beschädigung durch Bewegung zu schützen.

Des Weiteren wird für diese Saison die gesamte Messelektronik zur Batterieüberwachung, samt Kabeln und Platinen, in diese Struktur integriert, um den Wartungsaufwand möglichst gering zu halten. Die Cellcages haben die äußeren Maße: 592mm lang, 48mm breit und 137mm hoch, wobei sie für Montagezwecke der Länge nach zweigeteilt sind.

Mehr zum Thema finden Sie hier

geschrieben am

Bei der Erstellung von Bauteilen mit einem 3D-Drucker spielt u.a. die Druckzeit eine Rolle, teilweise eine maßgebliche. Im engeren Sinne muss von Herstellungszeit des Bauteils gesprochen werden. So gehört zu dem eigentlichen 3D-drucken ggf. auch eine Nachbearbeitung des Bauteils zur Herstellung. So auch das entfernen von Stützstrukturen. Diese Stützstrukturen können aus dem Filament des Bauteils bestehen oder aus wasserlöslichem PVA-Filament. Stützstrukturen aus dem selben Filament des Bauteils werden mit der schnellen und einfachen Break-away-Methode (einfaches wegbrechen) entfernt. Dabei kann das Supportmaterial bereits in der Slicer-Software mit entsprechenden Parametern vorbereitet werden. Vorteil: Schnell, einfach und für die häufigsten Geometrien anwendbar. Nachteil: Rauhe Oberfläche durch die Bruchkanten.

Bei Geometrien z.B. mit Fugen, innenliegenden Räumen, ist die Break-away-Methode kaum oder überhaupt nicht anwendbar. Hier eignet sich dann das wasserlösliche Material PVA. Die erfolgreiche Anwendung beginnt bereits auch hier in der Slicer-Software. Der größte Nachteil dieser Methode ist eine deutliche Verlängerung des Herstellungsprozesse durch das anschließenden Wasserbad, um das PVA aufzulösen. Vorteil: Schwierige Geometrien können auch 3D-gedruckt werden. Nachteile: Hoher Aufwand durch nachträgliches Wasserbad. Erfordert Erfahrung im Umgang mit dem 3D-Druck und Dualdruck.

geschrieben am

das dokuteam|3Dokuteam ist Mitglied im Kunststoff-Institut Lüdenscheid.

Das Kunststoff-Institut wurde 1988 als eine „verlängerte Werkbank“ gegründet und ist damit einer der erfahrensten Anbieter auf diesem Sektor. Es verknüpft bereits jetzt das wissenschaftliche Know-how von morgen mit der Fertigung von heute. Dabei stehen die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Unternehmen der Kunststoffbranche im Mittelpunkt – speziell bei Spritzgussteilen aus Thermo- und Duroplasten.

Die Additive Fertigung, auch 3D-Druck genannt, gehört zu den innovativsten Entwicklungen in der Industrie. In den unterschiedlichsten Branchen wird die 3D-Druck Technologie bereits eingesetzt oder  mögliche  Anwendungen geprüft. Als Mitglied und Partner unterstützt 3Dokuteam hierbei das Kunststoff-Institut aktiv. Über 100 Spezialisten des Kunststoff-Instituts für die Material-, Verfahrens-, Werkzeug-, Oberflächen-, Prozess- und Prüftechnik arbeiten für Unternehmen und Mitglieder.

Mehr erfahren Sie hier

geschrieben am

Additive Fertigung ist die Beschreibung von Prozessen für die schnelle und kostengünstige Herstellung von Musterbauteilen, Prototypen, Werkzeugen und Modellen – auch Rapid Prototyping genannt.

Wie diese, auch als 3D-Druck bekannten Verfahren funktionieren, verrät Ralf Felmet, Geschäftsführer von 3Dokuteam und das dokuteam NordWest GmbH aus Nottuln.

Grundsätzlich werden bei der Additiven Fertigung drei Verfahren unterschieden: das Pulverbettverfahren, das Flüssigmaterialverfahren und das Freiraumverfahren. Das bekannteste und kostengünstigste ist das Freiraumverfahren Fused Desposition Modeling (FDM-Methode), auch Fused Filament Fabrication (FFF-Verfahren) genannt. Rapid Prototyping Rapid Prototyping steht für den schnellen Modellbau. Unter diesem Oberbegriff verbergen sich verschiedene Verfahren zur schnellen Herstellung von Mus-terbauteilen, die ausgehend von Konstruktionsdaten gefertigt werden. Die Fertigungsverfahren des Rapid Prototyping setzen vorhandene CAD-Daten schnell und einfach in Werkstücke um. Für dieses Herstellungsverfahren werden CAD-Daten in das häufig genutzte STL-Format umgewandelt. Zu den in den 1980er Jahren unter dem Begriff Rapid Prototyping bekannt gewordenen Verfahren gehört auch das FDM-Verfahren. Dabei werden schmelzfähige Kunststoffe Schicht für Schicht übereinander aufgebaut bis sie letztlich ein Objekt formen. Anwendungen Rapid Prototyping: Entwürfe eines Produktes können schnell als Funktionsmuster hergestellt und geprüft werden. Ideen und Weiterentwicklungen können auf Machbarkeit beurteilt und die Passgenauigkeit auch in Baugruppen getestet werden. Fertigungswerkzeuge: 3D-Drucker werden für die Herstellung von Werkzeugen und Betriebsmittel genutzt. Die Werkzeuge können so auf Veränderungen und Verbesserungen im Produktionsprozess angepasst und genutzt werden. Kleinserien-Herstellung: Die Produktion von Bauteilen und Ersatzteilen in geringen Stückzahlen übernehmen 3D-Drucker kostengünstig und schnell. Die Flexibilität bei der Losgröße der benötigten Teile steht im Mittelpunkt. Marketing: Prototypen wie Funktionsmuster werden durch Lackieren und unterschiedliche Bearbeitung zu Präsentationszwecken nutzbar und kommen dem Endprodukt sehr nahe. Individuell gestaltete Werbemittel können mit 3D-Druckern flexibel und in geringen Stückzahlen hergestellt werden. VorteileZeitreduzierung: Mit 3D-Druckern verkürzt sich der Zeitaufwand des gesamten Entwicklungsprozesses von Produkten. Veränderungen können schnell und einfach umgesetzt werden. Entwürfe werden nach der Planung und Konstruktion direkt gedruckt und geprüft. Kostensenkung: 3D-Drucker senken die Kosten für aufwendigen Modell- und Formenbau, weil weniger Änderungen berücksichtigt werden müssen. Die Kosten für den gesamten Gestaltungsprozess von Produkten werden erheblich reduziert. Marktvorsprung: Die schnelle Produktentwicklung wirkt sich als Innovationsmotor für das Unternehmen aus. Entscheidungen zu neuen Produkten können rasch und unkompliziert gefällt werden. Unternehmen können schneller auf Marktveränderungen reagieren und dadurch Vorsprung gewinnen. Betriebsgeheimnisse schützen: Der gesamte Prozess von der Idee bis zum Endprodukt erfolgt innerhalb des Unternehmens. Keine sensiblen Informationen müssen über aufwendige Vereinbarungen geschützt werden. Betriebsgeheimnisse werden von Beginn an geschützt.

geschrieben am

Die Unternehmensberatung Ernst & Young hat in einer Umfrage den Stand Deutschlands gegenüber anderen europäischen Ländern beim 3D-Druck befragt. Und kommt zu einem überraschenden Ergebnis.

Nach einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young liegen deutsche Unternehmen beim Einsatz additiver Fertigung mit 37 Prozent deutlich vor der internationalen Konkurrenz. In den USA arbeiten nur 16 Prozent mit additiver Fertigung und in China sind es 24 Prozent der Unternehmen. Der 3D-Druck eröffnet die Möglichkeit, das Potential in der Digitalisierung zu den USA aufzuholen. Deutsche Unternehmen können also vom 3D-Druck profitieren. In den vergangenen fünf Jahren stieg das Interesse der Öffentlichkeit an dieser zukunftsweisenden Technologie enorm an.

Der 3D-Druck bietet unendliche Möglichkeiten bei der Herstellung, neben komplexen Formen aus unterschiedlichen Materialien wie Kunststoff oder Nylon, lassen sich mittlerweile Objekte aus Metall und organischen Stoffen herstellen. So arbeitet der Flugzeughersteller Airbus bereits intensiv mit 3D-Druck, um Bauteile seiner Flugzeuge herzustellen oder den Produktentwicklungszyklus zu optimieren (z.B. Rapid Prototyping im eigenen Haus).

In der Produktion sind kaum noch Mindeststückzahlen erforderlich, damit sich die Herstellung eines Produktes für den Hersteller rentiert. Jedes Produkt kann im Prinzip auf Bestellung hergestellt und anschließend zum Kunden versandt werden. In Zukunft könnten Firmen auf große Lagerhallen und kostenintensive Fertigungsstraßen verzichten. Das Potential des 3D-Drucks sei für deutsche Unternehmen disruptiv und mit dem Silicon Valley vergleichbar.

Prothesen, Kleidung, Autos und Haut - 3D-Druck ist vielseitig einsetzbarZum Beispiel entwickelte die Berliner Firma botspot vor vier Jahren den ersten Ganzkörper 3D-Scanner, der unter anderem von Otto Bock dazu genutzt wird, individuelle Prothesen basierend auf Scans per 3D-Drucker herzustellen. Die Modedesignerin Babette Sperling verwendet den 3D-Druck zur Gestaltung neuer Kleider-Designs für ihre Modekollektionen (mehr zum 3D-Druck von Kleidung). Die internationale Konkurrenz wie der chinesische Kosmetikhersteller JALA Group setzt ebenfalls auf 3D-Druck und verwendet 3D-Bioprinting zur Fertigung menschlicher Haut, um Haut-Tests für neue Kosmetika durchführen zu können.

Der junge US-Autohersteller Local Motors hat sich auf gedruckte Fahrzeuge spezialisiert und mit Olli einen Kleinbus entwickelt, der innerhalb weniger Stunden mit einem 3D-Drucker gefertigt werden kann. Der Kleinbus soll im Jahresverlauf von der Deutschen Bahn eingesetzt, in Bayern und Berlin getestet werden.

Probleme deutscher Unternehmen An Fachwissen bezogen auf die Einsatzmöglichkeiten des 3D-Drucks fehlt es 28 Prozent der Firmen, bei 40 Prozent sind es die hohen Anschaffungskosten eines 3D-Druckers. Nach einer Marktprognose werden mehr als 75 Prozent der Unternehmen aus der Fertigungsindustrie den 3D-Druck bis 2020 in ihrer Produktion einsetzen. Quelle: 3D-Grenzenlos.de 3Dokuteam bietet als 3D-Druck-Partner das Know-how, den Service, 3D-Drucker und das Zubehör. ReadyPrintPackages versetzen die Kunden in die Lage in kurzer Zeit produktiv mit den 3D-Systemen zu arbeiten. Die 3D-Drucker von German RepRap bieten ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis besonders bei den Anschaffungspreisen, Folgekosten und Bauteilqualität.